Montag, 29. August 2016

es ist an der Zeit oder?

ich weiß der letzte Beitrag ist ein "paar Tage" her - Sorry.
Die Tage im Nissedal bei Anne haben wir genossen, und wir haben uns dort sehr sehr wohl gefühlt.
Danke an die Betreiberin.
Hier noch ein paar Impressionen - diesesmal aus der Nacht..... keine falschen Gedanken bitte :-)




Ab Samstag den 20.August sollte es hier regnen, und wenn es hier um diese Jahreszeit so anfängt, ist es vorbei mit dem Sommer.
Nun müssen wir entscheiden - WOHIN ????

Wir planen die Tour an der Küste Norwegens, Schwedens und Dänemarks fortzusetzen - auf jeden Fall bis Nordfriesland - denn dort wartet unser Krabbenfischer. Und ich freue mich auf einen aufregenden Tag. Aber es sind weit über 1000 km. Also Aufbruch am Wochenende - soll ja eh regnen. Das ist die Tour:


Anstrengend aber schön - auch wenn wir einen Teil schon kennen. ABER - wir haben ein Ziel.
Krabben fischen in der Nordsee.
Und endlich ist es soweit. Wir landen in Husum am Hafen und treffen uns noch zu einer kurzen Besprechung was und wie es den nächsten Tag ablaufen kann und soll.
Und das ist dann abgelaufen:
Abfahrt 05:00 Uhr - ja MORGENS oder eher Nachts. Fischer werde ich nie.

Aber romantisch sieht es ja auch oder?


Aber es ist früh beim Start:


Arbeit Arbeit Arbeit ...und schon haben wir die erste :-)


Es sollten aber noch ein paar dazu kommen:

Hat geklappt.

Also mal kosten - kosten muss man die Krabben mal - bevor sie nach Marokko gehen um sie aus dem "Fell" zu pulen - danach zurückzusenden, und dann "fangfrisch" auf den Markt zu geben - mit Konservierungsstoffen - selbst redend. Die hier sind frisch!


Lecker - aber was sucht ein Angler? Leckerbissen wie Seezungen. Auch die bleiben nicht aus, und parken jetzt in unserer Gefriertruhe. Genial:


Ein sehr schöner Tag - danke an den "Fischer und sin Fruu" - den Tag beim Italiener ausklingen lassen und nebenbei einen Haufen Daxpunkte eingesackt; sowie zwei euroPRO Positionen.
Besser kann ein Tag nicht enden - satt und kaputt.
Den nächsten Tag geht es weiter - Wohin? Das kommt im nächsten Post.

Aber Sonne ist da - das weiß ich jetzt schon, wenn Wettergerücht nicht lügt!










Sonntag, 14. August 2016

die Zeit rennt - der Dachs nicht mehr

man glaubt es manchmal nicht wie schnell die Zeit vergeht. Zwei Monate unserer Tour liegen nun hinter uns - also 2 / 3. Wir haben schon über neun Wochen an den schönsten Plätzen von Europas Norden arbeiten dürfen. Man kann sich daran gewöhnen.
Nachdem unser kleiner Begleiter unseren ganzen Zeitplan über den Haufen geschmissen hat, haben wir "neu" geplant. Das entspricht ja auch dem eigentlichen Sinn dieser Tour.
Arbeiten wann - wo und wieviel man will. Obwohl das "wieviel" relativ ist, wenn man eine Community von weit über 800 Leuten begleitet. Aber wir haben es uns ja ausgesucht, und es macht einen Riesenspaß. Und das Beste ist - die elektronischen Geräte der neuen Generation haben immer irgendwo einen Knopf den man auf "On" oder "Off" stellen kann.

Und wer hat schon die Möglichkeiten so zu arbeiten. Das hier war 10 Jahre lang mein Ziel.
Das war der Grund warum ich mich entschieden habe Berufs-Händler zu werden.
Der Weg ist steinig - dass könnt ihr glauben, aber wenn man SEINEN WEG gefunden hat, dann weiß man auch warum.
An der Börse gibt es nicht umsonst den Begriff "Schmerzensgeld" Und wisst ihr warum das so heißt?
Es könnte ja auch Geld für Schmerzen heißen. Nein die Reihenfolge ist die Richtige - erst die Schmerzen, dann das Geld.
Obwohl ich das nicht in den Vordergrund stellen möchte. Das ist verkehrt und bringt uns im Kopf durcheinander. Wir können vor lauter Habsucht und Gier keinen klaren Gedanken mehr fassen.
Deswegen ist eine klare Strategie und ein klarer Handelsplan soooo wichtig.
Und da sind wir schon beim Thema - HANDEL

Unsere Devise war und ist - Long Positionen im Dax und im Euro mit Vorsicht zu geniessen, warum?
Das obere Ziel bei 10.350 / 10.450 war erreicht. Es bestand noch eine Chance auf 10.750, aber dort sollte erst einmal eine Gegenreaktion erfolgen.
Den Ausbruch über 10.480 haben wir somit verpasst, die Bullen preschen ohne uns davon. Aber ich bin Bär und lasse es auch im Moment dabei. Bären sehen von den Bullen dem zur Folge lieber die Hacken als die Hörner.
Zielbereich 10.750 ist auch erreicht - das war das Bonus Ziel für den Sommer 2016.
Wenn wir nicht morgen früh mit einem kräftigen Gap über der 10.750 öffnen, stehen die Chancen für Leute wie mich im Bärenkostüm recht gut, ein paar Punkte einzusammeln. Aber dazu mehr in unserem Blog unter www.uffbass.de

Wir haben unseren Auftrag in Stavanger erfüllt und haben die Stadt auch direkt wieder verlassen. Warum? Ich mag keinen Regen bei 9 Grad und ich mag keine Großstädte. Also beschließen wir, uns an die Küste zu begeben um dann Stavanger in Tagestouren mit dem kleinen Auto zu erkunden.
Also weiter an die Südküste - dort gibt es viele Stellplatzmöglichkeiten - ABER




Alles was wir uns anschauen einfach gruselig. Die Plätze brechend voll mit Dauercampern und zum großen Teil schmutzig und ungepflegt, aber dafür teuer. Also eine Nacht zum Schlafen nach 500 km und über 9 Stunden Fahrzeit. Zeit für ein Bier - in einer unbefriedigenden Umgebung.
Am nächsten Morgen 07:00 Uhr aufstehen und nix wie weg. Zurück ins Landes Innere. Dort ist es schön und ruhig. In Norwegen gehen die Sommerferien zu Ende, so dass es vermutlich auch an den Flüssen und Seen ruhiger wird. Wir wollen im Verlauf von 2 - 3 Wochen durch das Landesinnere nach Larvik an den Lagen um dort eventuell noch etwas Lachs zu angeln, dann über Oslo in Richtung Deutschland.

Und schon sind wir wieder in der Natur, die wir wollen, in Richtung Treungen unterwegs. Wenig befahrene Straßen gesäumt von Wäldern und von Seen / Flüssen - das was wir lieben.
Wir kommen in Nissedal an und wollen hier die Gegend etwas erkunden um die Ruhe etwas zu genießen am See und ein paar Pilze und Heidelbeeren zu sammeln.
Wir landen auf einem, auf den ersten Blick unscheinbaren Platz, in sehr schöner Lage - und der entpuppt sich als wahre Perle. Sehr ursprünglich, mein Arbeitsplatz direkt am Wasser in traumhafter Lage und Ruhe.
Hier bleiben wir vorerst um zu arbeiten und uns zu erholen. Zuckerschlecken war es nunmal nicht bis hierher. Und so haben wir hier unseren Platz erst einmal gefunden:





So einen Platz kann man nicht einfach so verlassen, also bleiben wir ein paar Tage - solange es das Wetter zulässt.

Eine Tour um den See und über den See mit einer Fähre die über den 2. Weltkrieg wohl zur Reparatur war und unserem Begleiter :-)




Hier macht arbeiten doch Spaß



Der ursprüngliche Plan hat sich eh zerschlagen und so planen wir schon für 2017 unsere Tour - wieder in den Norden, aber nur durch das Binnenland an den aufregendsten Flüssen und Wasserfällen entlang.
Und Ende der Woche - da soll es regnen - werden wir über Oslo und Schweden nach Nordfriesland reisen. Patrick wartet darauf dass wir Krabben fischen gehen - und ich freue mich darauf!


Sonntag, 7. August 2016

und schon haben wir August

wie die Zeit vergeht - jetzt sind wir schon 9 Wochen unterwegs.
9 Wochen zu hause keinen Strom und kein Wasser verbraucht - die Stadtwerke Hann Münden müssen wohl die Bilanz etwas korrigieren.

Wir haben Namsos verlassen, nachdem alle Finger, und vor Allem unser Platzwart wieder fit sind. Außer ein paar blauen Flecken ist nichts nachgeblieben.
Wir starten, nach fast vier Wochen an einem Platz, die Tour in Richtung Süden - an der Küste nach Stavanger. Wir haben  Michael versprochen ein paar Sachen für seine Tochter nach Stavanger zu transportieren und dort abzugeben. Also an die Küste und die Fahrt an der Küstenstraße entlang. Aber irgendwie haben wir genug Küste gesehen jetzt - und entscheiden uns die Tour mal durch das Binnenland zu fahren - jedenfalls ein paar Kilometer. Soll ja auch schön sein....

Schön?  Das was Norwegen, weit weg von den Küstenstraßen, zu bieten hat ist der Hammer. So viel wilde Natur, was wir in Deutschland gar nicht kennen. Schlängelnde Straßen ein Wasserfall schöner als der Andere.

Abschnitt1 von Namsos bis nach Stoeren an einen der besten Lachsflüsse in Norwegen. Und das erkennt man auch an den Besuchern:



Ein sehr gepflegter Platz - für Lachs Angler ein Paradies, aber es gibt keine Lachskarten mehr zu kaufen, und unsere Zeit wird auch langsam knapp. Wir müssen weiter Richtung Süden - und so anhalten, dass ich am Abend noch meine Dax Analyse, machen kann. Wir erwarten ein Up Gap in Richtung 10.450 - dort sollte erst einmal Bullen Sperre sein. Heißt im Klartext unsere Long Positionen im Dax und Dow sollten schnell glatt gestellt werden - und im Bereich 10.350 oder 10.450. Danach sollten direkt Short Positionen aufgebaut werden. Gesagt getan....
Morgens zeitig - als die Vögel grad auf Futtersuche waren - wie heißt es so schön?
der frühe Fänger........ wie war das mit dem Wurm?



Up Gap da - Long Positionen raus geschmissen, Short Positionen platziert und sehr schnell so abgesichert dass außer Gewinnen nix mehr passieren kann.

Weiter geht es über traumhafte Hochplateaus und verschiedene Serpentinen. Mit der Höhenlage verändern sich auch die Temperaturen wie man sieht:



Aber viel Zeit haben wir nicht - wenn man nicht ab 17.00 Uhr einen vernünftigen Platz zum Übernachten gefunden hat, bleiben meistens nur die "Reste"
und die wollen wir nicht - also haben wir einen Platz in Lyngmo aufgesucht:


Der Platz sehr neu - so eine Art Jugendherberge, aber für Wohnmobile (grade mit Anhänger) eine echte Herausforderung - die Zufahrt ist eine Schotterstraße mit ca. 14% Gefälle. Aber unser schwarzes Arbeitstier meistert es. Morgens zeitig aufstehen - wir wollen nach Flam. Dort haben wir 2 Tage geplant um eine Tour mit der Flam-Bahn zu machen und eine Tour mit dem PKW über den Snow-Vejen ins Aurdalfjell.

Die Tour am nächsten Tag sah "nur" so aus bis zu einem Platz direkt in Flam nicht weit weg vom Bahnhof.



Sehr gut betreut - sehr gepflegt - aber leider die Stellplätze aufgeweicht vom Regen.
Also fahre ich micht erst einmal gehörig fest, grabe den halben Garten um und ziehe mir den Unmut des Platzinhabers zu. Auf der einen Seite verständlich wenn man seinen Garten umgräbt - auf der anderen seite hat er mir den Platz zugewiesen, und auf so einen Platz stellt man kein Auto mit Anhänger. Jedenfalls bekam ich für meine Gartenarbeit nur Mecker und nicht mal Lohn. Wenn man sich auf einen Tag freut - und der dann so Sch.... anfängt - sollte man diesen Tag einfach ausheften.

Nach ein paar Baldrian und etwas Ruhe für das Gemüt beschließen wir doch am gleichen Tag abends noch die Tour mit der Flam-Bahn zu machen. Also den Touristen Nepp, den alle machen.
Für knappe 100 Euro eine Bahnfahrt für Touristen. Aber es ist die steilste Bahnstrecke in Europa - wenn nicht sogar weltweit.
Vorher eine kleine Stärkung, damit wir bis zum Abendbrot in 3 Stunden durchhalten.
Vier Scheiben Toastbrot, zwei mit Lachs und zwei mit Shrimps. Dazu einen halben Liter Letöl (Leichtbier mit 2% Alkohol) für schlappe 50 Euro. Das haut sogar hart gesottene Schweizer um - oder?
Hier ein paar Impressionen von der Tour:

Wasserfall in der Mitte der Flam-Bahn Strecke


 so kann man auch Straßen bauen



Ein Bahnof in 811 Meter Höhe - der Bahnhof von Vatnahalsen. Keine Ahnung für wen der ist, aber er ist da und der Zug hält auch hier


Als wir zurück kommen, auf den Platz noch ein bisschen quatschen und ein Feierabendweinchen. Am nächsten morgen wollen wir mit dem Cabrio ins Aurlandfjell auf 1.200 Meter Höhe  - das Wetter ist viel versprechend.

Der Fjord am Fuße des Fjells:




Auf halber Strecke dieses schöne Plätzchen:


Pico wieder fit bei den Heidelbären :-)


Den Wolken sooo nah - mit traumhaften Ausblicken. Aber saukalt hier.

 Zwei Neugierige :-)




Direkt nachdem Ausflug - Auto verladen alles verzurren und auf geht´s in Richtung Stavanger. Wir kommen bis Odda:


Nicht so weit - aber die Strecke hat es in sich. Das Fahren macht hier richtig Spaß, auch wenn es manchmal knifflig wird.

Ein Stellplatz am Hafen von Odda:

Morgens pünktlich um 07:45 unser morgendliches Webinar - ganz entspannt - unsere Theorie im Dax hat super funktioniert, und wir haben das dreifache Monatsziel in 2 Tagen eingefahren. Manchmal zahlt sich eine Analyse auch richtig aus.

Nachdem Webinar weiter auf der wunderschönen Strecke in Richtung Stavanger - dort wollen wir einen Tag später sein.


Zum Nachmittagswebinar haben wir es nicht geschafft einen neuen Platz zu finden - also machen wir einen Stopp bei den Geröllheimers in der Walla Pampa sobald wie eine Internetverbindung haben. Webinar gerettet:



Am Abend dann Ankunft - nach mehreren Fehlversuchen auf völlig überfüllten Plätzen - Landung in Lindeland. Ein Platz zum träumen wenn das Wetter nicht so Sch.... wäre. Aber interessant ist es auch bei Regen.
Auf dem Platz seten wir fast alleine - haben aber keine Zeit - wir müssen Michaels Klamotten in Stavanger abliefern. Versprochen ist versprochen.
Schnell noch ein paar Bilder:




Und schon geht es auf nach Stavanger - dort wollen wir am Mittag sein..